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International mobil sein als Azubi oder Fachkraft
Die IHK macht Azubis und junge Fachkräfte mobil, damit sie über Auslandsaufenthalte ein Plus mehr in ihrem Lebenslauf haben und ihre Berufschancen steigern. Die Aachener Kammer ist auf diesem Gebiet seit über 20 Jahren aktiv und auf Mobilität in der beruflichen Bildung besonders spezialisiert.
Das IHK-Projekt unter dem Namen „Ausbildung International“ umfasst die Informations- und Transferstelle - eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Beratungsinitiative - die für das ganze Bundesgebiet zuständig ist, sowie eine speziell für den Kammerbezirk der IHK Aachen zuständige Mobilitätsberaterin.
Die IHK-Mitarbeiter von „Ausbildung International“ beraten alle, die in der beruflichen Bildung mobiler werden wollen: Kammern, Schulen, Unternehmen, Auszubildende und junge Fachkräfte. Die IHK-Projektstelle beantwortet allgemeine Fragen zu Auslandsaufenthalten, internationalen Ausbildungsinitiativen und unterstützt bei Konzeption und Durchführung von Mobilitätsprojekten.
„Ausbildung International“ ermöglicht Auszubildenden, einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland zu verbringen, um Fremdsprachen, branchenbezogene Fachkenntnisse sowie interkulturelle Kompetenzen zu erwerben oder sich als junge Fachkraft international weiter zu qualifizieren.
Die IHK Aachen führt darüber hinaus eigene Programme durch:
In Frankreich:
Deutsch-französische Ausbildung Industriekaufmann/-frau – BTS Comptabilité-Gestion (zweijährige duale Ausbildung mit deutschem und französischem Abschluss, Paris)
BTS Commerce International in Paris (zweijähriges Kurzstudium, Paris)
Deutsch-französischer Austausch in der Gastronomie (3 Wochen, Challes-les-Eaux)
In England:
Intensivseminar „Doing Business in the English-Speaking World“ (3 Wochen, London)
Bachelor (BA) of Business and Management (berufsbegleitendes zweijähriges Studium, Aachen/London)
Master of Business Administration (MBA) (berufsbegleitendes zweijähriges Studium, Aachen/London)
In Spanien:
Intensivseminar „Wirtschaftskultur im spanischen Sprachraum“ (3 Wochen, Madrid od. Barcelona)
Weiterbildungszertifikat „Kaufmann/Kauffrau International (AHK) – Schwerpunkt Spanien“ (6 Monate, Madrid)
In den Niederlanden:
Ausbildung im Hotel- und Gaststättenmanagement (zweijährige Ausbildung, Heerlen)
Kontakt:
IHK Aachen – Ausbildung International
Projektleiterin: Dr. Angelika Ivens
Tel.: +49 (0)241 4460-352
angelika.ivens@aachen.ihk.de
Informations- und Transferstelle (bundesweit)
Martina Hick
Tel. 0241 / 4460-353
ausbildung.international@aachen.ihk.de
Mobilitätsberatung für den Bezirk der IHK Aachen
Ellen Lenders
Tel. 0241 / 4460-354
ellen.lenders@aachen.ihk.de
Deutsch-französische kaufmännische Ausbildung in Paris
Madeleine Kraus
Tel. 0241 / 44 60-353
ausbildung.international@aachen.ihk.de
Quelle: Wirtschaftliche Nachrichten 07/08 | 2010, S. 41
Europa bildet - IHK Aachen verbindet
Ausbilder können sich ab sofort an die IHK Aachen wenden,
wenn sie im europäischen Ausland Berufsbildungsprojekte
durchführen wollen. Damit soll die Mobilität junger
Arbeitnehmer gefördert werden. Bei der neuen "Transferstelle"
bekommen sie qualifizierten Rat. Die IHK prüft beispielsweise,
ob und wie sich Projekte realisieren lassen und hilft bei
der Antragstellung. Die IHK gibt auch Tipps bei der Suche
und Ansprache geeigneter Partner im Ausland oder bei der Vernetzung
mit Partnern. Adressaten dieser vom Bundesministerium für
Bildung und Forschung geförderten Initiative sind alle
an der beruflichen Ausbildung beteiligten Partner.
Kontakt: Dr. Angelika Ivens, Martina Hick, IHK Aachen,
Telefon +49-241-4460353
www.ausbildunginternational.de
Quelle: Erschienen in position - IHK-Magazin
für Berufsbildung Nr. 4/2007 Seite 28
Zur Ausbildung ins Ausland - Die
IHK Aachen zeigt den Weg - Neue Transferstelle zur Förderung
europäischer Initiativen in der Berufsbildung
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Seit Januar 2007 leistet die Informations- und Transferstelle
der IHK Aachen einen Beitrag zur Vermittlung von internationalen
Qualifikationen in Aus- und Weiterbildung. Mit Erfolg!
Adressaten dieser neuen Beratungsinitiative sind alle
an der beruflichen Ausbildung beteiligten Partner: Schulen,
Betriebe, einzelne Interessenten, aber vor allem auch
andere Industrie- und Handelskammern, die von den langjährigen
Erfahrungen der IHK Aachen auf dem Gebiet der Internationalisierung
der Berufsbildung profitieren können.
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Die IHK Aachen vermittelt Zusatzqualifikationen
und Weiterbildungsmöglichkeiten in London. Foto:
Heiko Geisenhainer
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"Die IHK Aachen engagiert sich seit langem für
die grenzüberschreitende Mobilität in der Ausbildung.
Sowohl die deutsch-französische Ausbildung mit Doppelabschluss
in Paris als auch der Gastronomieaustausch mit Challes-les-Eaux
können mittlerweile auf eine 20jährige Erfolgsgeschichte
zurückblicken. In Zusammenarbeit mit dem European College
of Business and Management in London und der AHK London wurden
in den letzten Jahren Bachelor- und Masterabschlüsse
entwickelt, die als Fernstudiengänge berufsbegleitend
absolviert werden können. Darüber hinaus bietet
die IHK Aachen vielfältige Möglichkeiten, internationale
Zusatzqualifikationen in den europäische Nachbarländern
zu erwerben." erklärt Dr. Angelika Ivens, die für
die internationalen Programme der IHK Aachen verantwortlich
ist.
Grenzüberschreitende Mobilität von Auszubildenden
sowie von jungen Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen wird
im zusammenwachsenden Europa und einer zunehmend globalisierten
Welt immer wichtiger. Interkulturelle Kompetenzen stellen
daher einen wesentlichen Faktor zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes
Deutschland dar. Um im internationalen Wettbewerb bestehen
zu können, brauchen Unternehmen Nachwuchskräfte
mit soliden fachbezogenen Fremdsprachenkenntnissen und einem
Verständnis für ausländische Märkte und
deren Unternehmenskulturen. Einer Studie des Bundesinstituts
für Berufsbildung (BiBB) aus dem Jahre 2006 zufolge benötigt
heutzutage fast jeder zweite Erwerbstätige Grundkenntnisse
in Fremdsprachen (Englisch-Kenntnisse stehen an erster Stelle,
Französisch-Kenntnisse an zweiter Stelle). Auch interkulturelle
Kompetenzen sowie Kenntnisse der Arbeitskultur unserer europäischen
Nachbarn sind entscheidende Schlüsselqualifikationen.
"Für eine Exportnation muss es selbstverständlich
werden, dass junge Menschen mobiler werden, Auslandserfahrung
sammeln und Brücken zu ausländischen Märkten
schlagen", betont Heinz Gehlen, Geschäftsführer
der Abteilung Berufsbildung der IHK Aachen.
Das erklärte Ziel der Informations- und Transferstelle
ist es daher, mögliche Hemmnisse für europaweite
Aus- und Weiterbildung abzubauen. Dazu wurde ein bundesweites
Netzwerk zur Förderung der grenzüberschreitenden
Mobilität aufgebaut. Eine solche Plattform bietet Raum
für die gemeinsame Entwicklung neuer Kooperationsansätze
und die gegenseitige Unterstützung bei Projektaufbau
und -management. Die Informations- und Transferstelle hilft
weiterhin dabei, geeignete Partnerinstitutionen im Ausland
zu finden und finanzielle Fördermöglichkeiten zu
nutzen.
Die Mitarbeiter der Informations- und Transferstelle stehen
als Ansprechpartner für eine individuelle Beratung zur
Verfügung. Die Transferstelle wird vom Bundesministerium
für Bildung und Forschung gefördert.
Quelle: Wirtschaftliche Nachrichten, 10/2007,
S. 23
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